Buchvorstellung „Materialistischer Feminismus – Gegenwartsanalysen zu Geschlecht im Kapitalismus“ | 06.02. in Hamburg

6. Febru­ar 2026
17:30 – 19 Uhr
Cen­tro Socia­le (Stern­stra­ße 2, 20357 Hamburg)

Am 6. Febru­ar wer­den die Autor:innen Chris­ti­na Engel­mann und Lou Zucker im Cen­tro Socia­le die im Band ver­sam­mel­ten femi­nis­ti­schen Ana­ly­sen der Geschlech­ter­ver­hält­nis­se im Kapi­ta­lis­mus vor­stel­len. Wie ver­hält sich die Geschlech­ter­dif­fe­renz zu ande­ren Herr­schafts- und Wider­spruchs­kon­stel­la­tio­nen kapi­ta­lis­ti­scher Gesell­schaf­ten? Was haben ver­ge­schlecht­lich­te Arbeits­tei­lung, patri­ar­cha­le Ver­wandt­schafts­be­zie­hun­gen und die Kon­trol­le weib­li­cher Sexua­li­tät und Begeh­ren mit der kapi­ta­lis­ti­schen Ver­wer­tungs­lo­gik zu tun? Inwie­fern scheint es ange­zeigt, que­e­re und mate­ria­lis­ti­sche femi­nis­ti­sche Ana­ly­sen mit­ein­an­der zu ver­bin­den, um die­se Fra­gen in ihrer Kom­ple­xi­tät zu erschließen? 

Auf dem Podi­um wer­den wir gemein­sam mit Anika Ziem­ba (Wen­Do-Kol­lek­tiv 5 Fin­ger bil­den eine Faust, https://www.5finger-kollektiv.de) dis­ku­tie­ren, wie sich aus der Per­spek­ti­ve einer mate­ria­lis­tisch-femi­nis­ti­schen Gesell­schafts­theo­rie ins­be­son­de­re Gewalt als ein Phä­no­men dar­stellt, in dem sich die Ungleich­heit im Geschlech­ter­ver­hält­nis bis heu­te auf beson­ders dras­ti­sche Wei­se mani­fes­tiert. Wie kann eine femi­nis­ti­sche Pra­xis aus­se­hen, die sich gegen die gewalt­vol­len und unter­drü­cken­den Ver­hält­nis­se des Gegen­warts­ka­pi­ta­lis­mus erfolg­reich zur Wehr setzt?

Im Anschluss an das Podi­um wird im Cen­tro eine Tanz­par­ty statt­fin­den. Wir freu­en uns dar­auf, mit euch über den Sam­mel­band zu dis­ku­tie­ren und im Anschluss zu feiern!